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Köngen 2014

Jungtierbesprechung mit Zuchtwart – DCC-Mitglieder schulen sich an Jungtieren.



Nachdem sich schon letztes Jahr ein paar Carrierzüchter in der Zuchtanlage des KZV Deizisau in der Nähe von Stuttgart zu einer Jungtierbesprechung getroffen hatten, waren wir als SV froh, dass sich unser Clubmitglied Dragutin Vujnovic zusammen mit seiner Ehefrau auch dieses Jahr wieder bereit erklärt hatte, interessierte Mitglieder zu einer Jungtierbesprechung in lockerer Runde einzuladen. Bei regnerisch, herbstlichem Wetter folgten am 23. August 2014 diesem Ruf 11 Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet und unser Vorsitzender aus Frankreich. Die mitgereisten Ehefrauen vergrößerten den familiären Kreis nochmals und während die Männer über die Feinheiten der Jungtiere diskutierten vergnügten sie sich beim Klönen, denn schließlich trifft man sich ja nicht jedes Wochenende.



Gab es schon ein reichliches Frühstück zum Beginn des Tages, wurde gegen Mittag, nachdem alle angereist, die Tiere eingesetzt und schon der ein oder andere Carrier untereinander besprochen war, der Grill angeheizt und die Anwesenden auf beste Art verköstigt. Dazu auch an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön.

  Fachliches vom Zuchtwart


Zur Jungtierbesprechung stellten sich aus verschiedenen Zuchten so etwa 30-40 Jungtiere den Züchtern. Bevor sie alle von H.-D. Gerbaulet, unserem Zuchtwart und Altmeister der Carrierzucht, besprochen wurden, waren die anwesenden Mitglieder aufgerufen, ihre drei Favoriten mit Zetteln zu Kennzeichnen. Dadurch wurden die Favoriten der Anwesenden demokratisch ermittelt, auf die später näher eingegangen werden konnte. Aber die Anwesenden bekamen so auch einmal mehr die Erfahrung zu spüren, was es als Preisrichter heißt, in knapper Zeit die besten Tiere einer Kollektion zu bestimmen. Für das Miteinander von Ausstellern und Preisrichtern sicherlich ein nicht zu unterschätzendes Element, grade wenn es um Rassen geht, die in der richtigen „Paradeposition“ stehen müssen um ihre ganze Schönheit zu zeigen.




Hoffnungsvolle Jungtiere in verschiedenen Altersstufen, in verschiedenen Farben und vor allem aus verschiedenen Zuchten konnten angesehen werden. Dabei ging der Zuchtwart vor allem auf Aspekte der aufrechten Köfperhaltung, der Gesichtslage und deren Unterschied zum Schnabeleinbau, sowie auf die Augenrandfarbe ein. Die beiden Favoriten waren beide schwarz einfarbig und kamen aus den Zuchten von E. Heim und H.-D. Gerbaulet. Beide Tiere waren nicht nur die Favoriten der anwesenden SR und PR, sondern auch der Züchter. Dabei bestachen beide Tiere durch fein angesetzte Halspartie, absolut waagerechten Einbau, kleine Schädel, substanzvollen Büchsenschnabel und walnußförmige Warzenpartie, welche bei Jungtieren grade schon zu Beginn aufgeworfen erscheinen muss, um für die rassetypische Warzenform zu garantieren.
Gemütlicher Ausklang Nachdem jeder Anwesende noch mit Kaffee und Kuchen versorgt worden war, verabschiedeten sich die ersten Gäste am Nachmittag und machten sich auf die teils längere Heimreise. Was bleibt war einmal mehr ein Tag im Zeichen der Rasse, der Raum ließ sich verschiedensten Details zu widmen, die abgesehen vom Ausstellungsgeschehen wichtig für die Rasseentwicklung sein können. So gesehen kann man sich nun schon auf die kommende Hauptsonderschau des Deutschen Carrier Clubs von 1950 freuen, welche am 08./09. November in Unseburg, Sachsen-Anhalt, mit voraussichtlich 120 Carriern stattfinden wird.
 
​​​​                                                                                                                                                            Phillip Fritz



Die beste Taube der Jungtierbesprechung: 0,1 schwarz mit hervorragenden Kopfpunkten, feinem Hals und hohem Stand. Die Kopflage ist zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht optimal, der waagerechte Schnabeleinbau und die Substanz des Büchsenschnabels aber dennoch erkennbar. Beachtenswert darüber hinaus die helle Schnabelfarbe, welche bei einer Spezialzucht schwarzer Carrier angestrebt werden sollte, auch wenn wir keine Farbentaube züchten wollen.

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